Nachdem im von Bürgermeister Böck vorgelegten Haushalt 2026 eine Schließung des Hallenbads zum 1. April vorgesehen ist und diese von ihm als unausweichlich dargestellt wird, legt die SPD-Fraktion Vorschläge zur Aufrechterhaltung des Hallenbadbetriebs vor.
Zunächst soll der Betrieb für die Jahre 2026 und 2027 gesichert werden. Ein vorliegendes Gutachten bestätigt, dass dies zumindest für diesen Zeitraum ohne Risiken möglich ist. Größere Investitionen sind hierfür nicht erforderlich. Möglichkeiten zur Kostenersparnis ergeben sich insbesondere durch folgende Maßnahmen:
Wir erwarten hierdurch eine deutliche Minderung des Defizits des Hallenbads, das im Jahr 2024 insgesamt 364.747,95 € betrug. Größere Investitionen sind nach derzeitigem Stand nicht zu erwarten, wie bereits die Arbeitsgruppe „Hallenbad“ als Ergebnis festgehalten hat.
In den nächsten zwei Jahren soll die Verwaltung gemeinsam mit den betroffenen Kommunen die Möglichkeiten zur Gründung eines Zweckverbandes prüfen. Diese Gespräche sind in Aktenvermerken zu dokumentieren. Als Anlage fügen wir eine Übersicht über Fördermöglichkeiten für die Sanierung oder den Neubau von Schwimmbädern bei, die uns vom Gewerbeverband zur Verfügung gestellt wurde. Der Gemeinderat ist in regelmäßigen Abständen zu informieren.
Ziel der SPD-Fraktion im Gemeinderat ist es, den Betrieb des Hallenbads möglichst lange aufrechtzuerhalten.
Harald Müller, Irene Bogdain, Erich Elsner und Tobias Pflügler
SPD-Fraktion